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AIG - Antik     67059 Ludwigshafen am Rhein     Kaiser Wilhelm Straße 68


30 Jahre AIG-Antik

zur Chronik

Pressespiegel

Presseerklärung

30 Jahre AIG

Wir laden sie ein zum Pressegespräch um 11:00 Uhr im AIG - Antik-Laden in der Kaiser-Wilhelm-Strasse 68 und zum Besuch der übriggebliebenen Fachgeschäfte in der oberen Kaiser-Wilhelm-Strasse am Montag den 3. Mai .

Am 3. Mai 2010 begeht die Arbeitslosen-Initiativ-Gruppe Ludwigshafen am Rhein e.V. (kurz AIG) genannt ihr 30-Jähriges Betriebsjubiläum. Ein Firmenjubiläum ist auch immer ein Tag des nachdenklichen Rückblicks.
Dieser Tag soll ein besonderer Tag für Kunden/Kundinnen und Freunde/Freundinnen der AIG wir werden, weil nie jemand vor 30 Jahren daran dachte, das wir so alt werden.
Neben einem umfangreichen Programm für Kinder und Erwachsene wollen wir als Einzelhandelsfachbetrieb für Antike Möbel und deren Restauration die Situation unseres Betriebes im Kontext mit unseren benachbarten Betrieben in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen stellen.
Die Strukturprobleme des Einzelhandels im oberen Teil der Kaiser-Wilhelm-Strasse in den letzten 30 Jahren (Welcher Laden hat überlebt) wird dabei eines unserer Themen sein.

Wir laden Sie deshalb zu einem Pressegespräch mit anschließender Führung durch die Nachbarbetriebe ein.

Die Kaiser-Wilhelm-Strasse gehört zu den wichtigsten Strassen der Stadt Ludwigshafen. Sie beginnt am Rhein (Zollhofstrasse) und mündet einmal in die Lorientallee zum HBF Lu und auf die Pylonbrücke über den Hauptbahnhof in die B 37.
Bekannte Einrichtungen und Betriebe unserer Stadt grenzen an diese Strasse wie z.B. Die Rheinpfalz - Verdi - Die Deutsche Bank (Landesbank) - Der Pfalzbau - Hackmuseum (Miro-Wand) und viele Banken und Fachgeschäfte im unteren Teil.
Der obere Teil zwischen Heinigstraße und Westendstraße kann von diesen High Light´s nicht profitieren und kämpft seit vielen Jahren gegen die bekannten Strukturprobleme der Innenstadt wie Parkverbote und Abwanderung bzw. Schließung von Fachgeschäften. Neben einer generellen Umbruchsituation im Einzelhandel tragen viele hausgemachte Stadtteilprobleme zur bedrückenden Entwicklung bei. Einerseits die restriktive Überwachung des ruhenden Verkehrs und andererseits monatelange sich wiederholende Straßen (Tiefbau)- und Gleisbettveränderungsarbeiten, Kabelverlegungen und neue Warmwasserheizungsnetze etc etc verjagen den letzten Kunden aus diesem Teil der Kaiser-Wilhelm-Straße, die wir gerne in Willy-.Brandt-Strasse umbenannt sähen.
Unsere Strasse kommt auch selten in die öffentlichen Schlagzeilen und dient 20.000 Pendlern täglich zur rasanten Ausfahrt um über die Pylonbrücke die Stadt Richtung Ludwigshafener Kreuz möglichst rasch zu verlassen. Nur wenige benützen ihre Bremsen und werfen einen Blick in die anliegenden Geschäfte. Die verschiedenen Möglichkeiten des Parkens sind nur schwer erkennbar und den mutigen, die sich ins Parkverbot stellen wirft die Stadt eine gesalzene Verwarnung hinterher. Das alles und noch viel mehr wird Thema einer unvergesslichen Führung im Mikrokosmos unserer Strasse sein.

Nils fragt: Was ist AIG

AIG ist die Abkürzung für AIG-LU e.V. und das ist die Abkürzung für Arbeitslosen-Initiativ-Gruppe Ludwigshafen am Rhein eingetragener Verein.

Die AIG ist die Inhaberin des AIG-ANTIK LADENS in der KAISER-WILHELM-STRASSE 68 kurz vor der Auffahrt zur Pylonbrücke über den Hauptbahnhof Ludwigshafen.

Im Laden der AIG werden antike Objekte aller Art von der feudalen Fürstenkommode bis zur profanen Kugelhupfform gehandelt - erworben und verkauft. Zusätzlich restauriert die AIG abgewohnte, antike Möbel und setzt sie wieder wohnzimmerfertig instand. Wir kaufen antike Nachlässe an und führen auf Wunsch auch noch größere Haushaltsauflösungen kostenpflichtig durch.

Die alten Bereiche Ablaugservice und Antiquariat sowie Verkauf von Ökologischen Oberflächenmaterialien zur Behandlung antiker Weich- und Hartholzmöbel (Öle + Wachse) führen wir in verkleinerter Form weiter. Während wir früher alle Weichholzmöbel von der Farbe befreit haben, verleihen wir heute manchem Möbelstück eine neue weiße Farbe im Stil der Bauhaustradition.
Um begehrte, seltenen Gegenstände, vorwiegend der Jahrhundertwende um 1900, anbieten zu können, bedarf es eines umfassenden Netzes von Quellen, Lieferanten und privat Personen, die uns ihre Nachlässe anbieten. Angebot und Nachfrage bestimmen auch im Antiquitätenhandel noch immer den Preis. Unsere Kunden und Kundinnen lieben das einzigartige Möbelstück und kombinieren gerne mit modernem Design. Manche sind Sammler/Innen und wollen komplett ihre Wohnbereiche im Stil vergangener Epochen einrichten.

Weil Ludwigshafen kein idealer Standort darstellt, verkauft die AIG auch mit Hilfe von Auktionshäusern im Internet und in der Region in die weite Welt hinaus. Der Verkauf im Laden direkt an unsere treuen Kunden bleibt aber der wichtigste Faktor. Für unsere Schränke und Kommoden muss kein Baum mehr sterben.

Die AIG gründete sich am 16. Nov. 1979 im Haus der Jugend und eröffnete ihren ersten Laden am 3. Mai 1980 in der KAISER-WILHELM-STRASSE 62 in einem Hinterhofrefugium das ihr fast 30 Jahre als Ladengeschäft, Werkstatt und Lager ect. diente.

Der Hang zur Funktionalität und massiven Bauweise klassischer Handwerkskunst war einer, der Faktoren der Gründerzeit. Was man damals unter dem Begriff Alternativbewegung zusammenfasste, drückte sich in der AIG-Philosophie mit einem Satz aus: Le Patron n´existe pas (Firma ohne Chef). Weil es für Betriebe in Selbstverwaltung keine eigene Rechtsform gab und die Gründung einer Genossenschaft für unsere Größenordnung unpraktikabel erschien blieben wir bis heute ein eingetragener Verein mit einem vierköpfigen Vorstand und einem Beisitzer von der DIAKONIE. Die Diakonie wurde für die AIG eine Art Dachverband und Schutzschirm in der Auseinandersetzung mit Behörden, Institutionen und staatlichen Organen des Landes und der Kommune. Dadurch bekamen wir auch die Stelle eines Fachanleiters und Geschäftsführers von 1990 bis 2005 durch das Land Rhein-Land-Pfalz teilfinanziert. Auf Bitten des Landes arbeiten wir seit 2006 auch mit der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration positiv zusammen.
Von der Stadt Ludwigshafen sind wir seit 1990 vom Sozialdezernat als förderungswürdig eingestuft. Bei der gegenwärtigen Förderung von 400 € jährlich dürfen wir unseren Eigenfinanzierungsgrad mit 98,82 % bezeichnen. (400 sind 1,18% von 33.815 € Gesamtkosten/Jahresumsatz) Auf dem Markt operierende Großbetriebe wie GeBeGe oder FAIRKAUF kommen höchsten auf 30 % Eigenfinanzierung zu 70% Fördermittel.
Die AIG diente für ca. 30 suchende und von Dauerarbeitslosigkeit bedrohte Männer und Frauen als temporäre Arbeits- und Beschäftigungsstätte. Wir können heute nach dreißig Jahren mit ein wenig Zufriedenheit die Richtigkeit unserer Anfangsslogans feststellen: D e r   W e g   i s t   d a s   Z i e l  und "Was wir alleine nicht schaffen - das schaffen wir dann zusammen", waren keine leeren Worthülsen, sondern brachten uns eine Fülle von Erfahrungen und interessanten Erlebnissen. Wenn wir auch selbstkritisch gerne anmerken, dass wir uns manche Erfahrung und Fehler gerne erspart hätten, so war und ist doch alles immer auch ein permanenter Lernprozess, der sich treffend mit LEARNING BY DOING ausdrücken lässt.
Zu den vielen Menschen, die unsere Initiative Richtung ersten Arbeitsmarkt verlassen haben gehört eine Kindergartenleiterin - eine Hauswirtschaftsmeisterin - vier selbständig arbeitende Restaurateure - 2 Gaststätteninhaber - ein Erzieher und als Spitzenreiter ein heute selbstständiger Rechtsanwalt, der bei uns zwei Jahre als Schreiner arbeiteten durfte.

Den Menschen, vorwiegend aus dem Freundeskreis unserer Beschäftigten, die sich bereit erklärten die Funktionalität des Vereins aufrecht zu erhalten und uns notfalls mit privaten Fördermittel über Notsituationen hinwegzuhelfen, gebührt unser besonderer Dank. Ebenso danken wir vielen, vielen Menschen in der Stadt Ludwigshafen für die Überlassung verwertbarer Objekte und für ihr Vertrauen bei der Erteilung von größeren und kleineren Aufträgen im Bereich Restauration und Haushaltsauflösungen sowie Verkauf von Nachlassobjekten. Natürlich danken wir auch allen fördernden Institutionen und Privatpersonen, für Ihre Hilfe während der vergangenen 30 Jahre.

Wir sind nun seit 30 Jahren die einzige Arbeitslosenselbsthilfegruppe der Stadt, die sich aus eigener Kraft von unten selbst aus dem Sumpf der Arbeitslosigkeit gezogen hat, durchgehalten hat bis heute, entgegen aller Vorhersagen, trotz extrem dünner Kapitaldecke und ausgesetzt den erbarmungslosen Marktgesetzen einer freien Marktwirtschaft, an denen schon viele gescheitert sind.

Wir waren und sind eine kleine Selbsthilfeinitiative, die nur durch Spezialisierung und Weiterqualifizierung überleben konnte. die aber nie ihre Unabhängigkeit und eigenverantwortliche Selbstständigkeit auf dem Tisch der Fördermittelzuteilung geopfert hätte und hat. Unser Modell wurde von großen Organisationen copiert und so hochgezogen, so dass wir uns in den 90gern gezwungen sahen uns zu spezialisieren und das Segment Gebrauchtmöbel und Second-Hand Kleider ganz aufzugeben zugunsten der Restauration antiker Möbel.

Abschließend, und auch das gehört nach 30 Jahren dazu, möchten wir still innehalten, und unserer beiden verstorbenen Mitglieder Jürgen List (Gründungsmitglied und Werkstattleiter) und Frau Ingelore Wöllstein (Dipl.-Sozialarbeiterin und Vorstandsmitglied) gedenken.

Mannheimer Morgen 04.Mai 2010

Jubiläum: Arbeitsloseninitiative feiert 30-Jähriges

Perspektive dank Möbeln

"Du bist verrückt", würde ihm seinerzeit jeder bei der Ankündigung
gesagt haben, dass es die Arbeitslosen-Initiativ-Gruppe (AIG)
Ludwigshafen drei Jahrzehnte nach der Gründung noch geben wird, ist
Vorsitzender Bernhard Wadle-Rohe überzeugt. Aber der Verein, der einen
Antik-Laden in der Kaiser-Wilhelm-Straße 68 unterhält, existiert bis
heute - und konnte gestern mit rund 100 Gästen zwischen Jugendstil-,
Biedermeier- oder Gründerzeitmöbeln das 30. Jubiläum feiern.

Seitdem das erste Fachgeschäft kurz nach Vereinsgründung am 3. Mai 1980
neben dem heutigen Laden eröffnet hatte, diente die AIG als
Selbsthilfe-Initiative rund 30 Arbeitssuchenden oder von
Dauerarbeitslosigkeit betroffenen Menschen als zeitweilige Arbeits- und
Beschäftigungsstätte. Viele von ihnen hätten die AIG wieder in Richtung
ersten Arbeitsmarkt verlassen, arbeiteten heute etwa als Restaurateure,
berichtet Wadle-Rohe.

In dem vom Verein geführten Betrieb in Selbstverwaltung restaurieren
und veräußern die Mitarbeiter antike Möbel oder setzen sie im
Kundenauftrag wieder instand. Derzeit sind in Teilzeit Wadle-Rohe und
Thomas Billy Hutter beschäftigt. Die AIG arbeitet seit 1984 mit der
Beratungsstelle der Diakonie zusammen. Seit 2006 kooperiert die AIG
auch mit der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration (GfA).

Von der Stadt werde der Verein mit 400 Euro gefördert - "das heißt, wir
haben eine Eigenfinanzierungsquote von 98,1 Prozent", erläutert der
gelernte Schreiner. Gleichzeitig bemängelt Wadle-Rohe strukturelle
Probleme im Bereich der Kaiser-Wilhelm-Straße zwischen Heinig- und
Bürgermeister-Kutterer-Straße - dieser sei "extrem vernachlässigt". Er
beklagt unter anderem fehlende Parkmöglichkeiten, Fachgeschäfte
wanderten ab oder schließen. mav

 

Rheinpfalz 4.Mai 2010

Von Möbeln und Menschen
Antik-Laden der Arbeitsloseninitiative feiert heute 30-jähriges Bestehen

Von marika Schiller - Je älter Möbel sind, umso mehr Geschichten haben sie zu erzählen. Geschichten, die Spuren hinterlassen haben. Die sie einzigartig machen. Möbel mit Geschichte(n) restaurieren und verkaufen Bernhard Wadle-Rohe und Billy Hutter seit 30 Jahren.

Sie betreiben den Antik-Laden der Arbeitslosen-Initiativgruppe (AIG) und sind Station für Menschen, die Orientierung brauchen.

Menschen lieben Geschichten. Ein antikes Möbelstück wird deshalb umso wertvoller, wenn es jemanden gibt, der etwas darüber zu erzählen kann. Manchmal weiß Bernhard Wadle-Rohe etwas über den, der einst den filigranen Sekretär aus Mahagoni besaß. Der zuletzt die Türen eines Schranks aus Nussbaum öffnete und wieder verschloss, der in den Schubladen einer Biedermeierkommode seine Wäsche verstaute. Meistens machen den 57-Jährigen solche Geschichten glücklich, weil sie seine Neugierde anregen, sein Interesse an Heimatgeschichte, an Geschichte überhaupt.

Hin und wieder aber haben Möbel eine grausige Vergangenheit. Eine, über die man nicht gerne spricht, die man nicht gerne erzählt, weil sie so bedrückend ist. Wie die der Wiege, die Ilse Koch gehörte, der Frau des Lagerkommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald. Irgendwann landete sie, wie viele der alten Stücke aus der Zeit um die Jahrhundertwende, durch eine Haushaltsauflösung im Antik-Laden an der Kaiser-Wilhelm-Straße. Sie strandete und brachte ihre Geschichte mit: Häftlinge, die die "Kommandeuse" wegen ihrer Grausamkeit fürchteten und sie insgeheim "Hexe von Buchenwald" nannten, fertigten 1937 das Bettchen für die drei Kinder der Kochs. "Sie im Laden zu präsentieren, erschien uns unmöglich", erzählt Wadle-Rohe. Also verschwand sie im Keller und wurde schließlich, wie berichtet, 2007 an die Gedenkstätte Buchenwald übergeben.

Leicht hingegen kam dem gelernten Kaufmann und Schreiner die Geschichte zu einem Barhocker über die Lippen. Weil er jenem unterschiedslos glich, auf dem die Hemshof-Friedel ihr letztes Konzert gab, bevor sie 1979 starb. Die Straßenmusikerin, die eigentlich Elfriede Katschinsky hieß und berüchtigt war für ihre Schimpftiraden, ihr Lied über das Sozialamt etwa, das sie abgewiesen hatte. Die den Hemshof-Boogie komponierte und die so klein war, dass sie mit ihren Füßen kaum die Querstreben des Hockers berühren konnte. Die Kundin, die den Stuhl dann erwarb, sei so hingerissen gewesen von der Geschichte, dass sie ihn umso lieber gekauft habe.

Vielleicht als Ladenhüter wird sich das viertürige Buffet erweisen. Ein wuchtiger, weißer Küchenschrank aus den Dreißigern mit einer Ablage aus Leukorit, ein Edelkunstharz, das die Ludwigshafener Firma Raschig in den 1920er Jahren entwickelte und vertrieb. Eine alte Dame, die im Ebertblock wohnt und sich neu einrichten wollte, hatte diesen der AIG zum Abholen angeboten. "Er ist gut erhalten", sagt Wadle-Rohe. Wie der unbehandelte Küchenschrank im Bauhausstil, der aus demselben Hause stammt, liegt er jedoch nicht im Trend. Auch über die denkmalgeschützten Ebert-Bauten weiß Wadle-Rohe etwas zu erzählen. Denn, benannt nach dem sozialdemokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert (1871 bis 1925), sei mit diesem technisch und architektonisch herausragenden Großprojekt der Wohnungsbaugesellschaft GAG auf der Grundlage des "Neuen Bauens" 1925 die Moderne in Ludwigshafen eingezogen.

Geschichten hat 30 Jahre nach ihrer Gründung auch die AIG parat. Geschichten von Menschen. Denn so alt wie die Initiativgruppe selbst, so viele Menschen hat sie begleitet. "Bei uns können Leute bleiben, bis sie wissen, was sie wollen." Bleiben, das heißt, miteinander arbeiten und reden, Zeit verbringen. Wie nebenbei einen Schnellkurs in Betriebswirtschaft, Restauration und Lebenstüchtigkeit absolvieren. Wadle-Rohe ist stolz auf die Geschichte der AIG, die fast unbedarft begann und dann doch so konsequent war in ihren Grundsätzen. Die Möbel, die verkleistert waren mit Farbe, von Feuchte oder Trockenheit ruiniert, zu neuem Glanz verholfen haben und dabei Sinn stiftend waren für Menschen ohne Arbeit und Rat, die heute als Restauratoren, als Pädagogen, Gastwirte und Rechtsanwälte arbeiten.Zur Sache/Nils erklärt

Termin

Zum 30. Geburtstag lädt die AIG für heute ab 11 Uhr zum Sektempfang in die Kaiser-Wilhelm-Straße 68 ein. Ab 15 Uhr gibt"s Kaffee, Kuchen und Musik, ab 18 Uhr Infos zur AIG- Geschichte. Im Internet: www.aig-antik.de.

Von marika Schiller

 

Bei weiterführenden Fragen bitte mail an oben angegebene Adresse.